Seit einiger Zeit gibt es an unserer Schule eine Afrika AG, in der wir ganz viel lernen über

Unsere Partnerschule im Kongo

Auf dieser Seite werden wir Euch von dieser Schule erzählen.


Eure Schüler der Afrika AG

2004 begann alles.

Wir bekamen Briefe von den Kindern aus Afrika, denn von unserem ersten Flohmarkt war das Geld in Afrika angekommen und die Schreinerei baute für zwei Klassen neue Schulbänke. Seitdem schreiben wir uns jedes Jahr Briefe.

 

Jetzt wissen wir ein bisschen mehr, wie es im Kongo ist:

Im Kongo kostet die Schule Geld. Man muss auch eine Schuluniform kaufen. Viele Kinder sind zu arm, um in die Schule zu gehen. Von unserem Geld geben die Lehrer manchen armen Familien ein wenig ab, damit die Kinder in die Schule gehen können. Dafür helfen die Eltern beim Bau der Schule.

In der Schule gibt es immer zwei Parallelklassen. Es geht vom ersten bis zum sechsten Schuljahr. Auf den Fotos konnten wir sehen, dass am Anfang ungefähr 50 Kinder in eine Klasse gehen. Am Ende ist es manchmal nur die Hälfte. Vielleicht haben die Eltern nicht genug Geld, damit die Kinder alle Schuljahre  besuchen dürfen.

 

Die Schule hat sich durch unsere Spenden sehr entwickelt. Jetzt sind alle Gebäude neu gebaut. Immer noch müssen neue Bänke gebaut werden. Vor 10 Jahren waren ungefähr 450 Kinder in der Schule. Jetzt sind es schon 650.

Die Kinder im Kongo haben vormittags Schule. Nachmittags müssen sie auf den Feldern helfen. In ihren Briefen schreiben sie, dass sie nicht immer Lust dazu haben, sondern lieber spielen würden. Aber dann gibt es nicht genug zu essen.

Nach sechs Schuljahren gehen einige Kinder auf eine weiterführende Schule. Im Dorf gibt es zwei Ausbildungsmöglichkeiten- eine Schreinerei und eine Näherei. Sie müssen dort vier Jahre arbeiten und lernen. Mit ihrem Abschluss können sie dann in andere Orte gehen und dort arbeiten.

 

Wir haben überlegt, welche Berufe auch noch wichtig sind:

Lehrer, damit alle Kinder lernen können.

Ärzte und Krankenschwestern, damit die Leute gesund werden.

Ingenieure, die Straßen bauen können, damit sie in der langen Regenzeit auch in die Stadt fahren können.

Baggerfahrer für den Bau der Straßen.

Wenn die Straßen besser werden, kann man dann auch mit dem Bus fahren.

 

Einmal haben wir ein Sportfest als Sponsorenfest gemacht. Dann bekamen wir Post. Im Kongo haben die Kinder am gleichen Tag auch ein Sportfest gemacht und am Morgen haben sie einen Gottesdienst gefeiert und auch für uns gebetet.

Seitdem spielen sie gerne Fußball- auch als kleine Turniere mit anderen Schulen.

 

Jetzt hat die Schule ihr 50jähriges Jubiläum. Wir haben als Geschenk eine Tischtennisplatte und viele Sportsachen eingepackt. Außerdem haben wir wieder für einen Frühlingsmarkt gebastelt. Unser Schülerparlament hat beschlossen, das ganze Geld für unsere Freunde zum Jubiläum zu verwenden.

 

Seit einigen Jahren bekommen wir als Dankeschön immer ein dickes Paket Erdnüsse. Die Erdnüsse schmecken sehr gut und wir freuen uns wieder auf Post und Erdnüsse nach den Sommerferien.

 

Frau Wahlen war zum Schuljubiläum eingeladen. Sie hat viele Fotos und Geschichten mitgebracht. Wir werden Euch hier immer wieder etwas davon erzählen.

Früher – heute   in der Schule in Lubunz

Bänke und  Tische

 

Früher haben die Bänke anders ausgesehen als jetzt !!! Es waren einfache Baumstämme, auf die einfach durchgesägte Stämme gelegt worden sind. Ich hätte selber Angst mich da drauf zu setzen.
Durch unsere Spenden wurden schon einige neue Bänke in der Schreinerei gebaut. Die Möbel reichen schon für 3 Klassen.

Früher gab es nur Baumstämme als Bänke.
Früher gab es nur Baumstämme als Bänke.
Heute gibt es schon für 3 Klassen neue Bänke und Tische!
Heute gibt es schon für 3 Klassen neue Bänke und Tische!

Fußboden

Der Boden ist immer noch aus platt gestampftem Lehm, aber in der Trockenzeit legen sie Stroh drauf, damit es nicht so staubt. Außerdem weicht der Boden auf, wenn man ein Strohdach hat und es durchregnet.

Dach

Früher waren die Dächer aus Stroh. Da hat es oft durchgeregnet. Heute sind alle Dächer in der Schule aus Blech. Manche Häuser im Dorf haben auch Dächer aus Blech.

Türen

Früher waren die Türen noch braun. Sie wurden nur zu besonderen Festen blau angemalt, weil Besuch aus Deutschland kam.

So sah das Schulgebäude früher aus!
So sah das Schulgebäude früher aus!
So sieht das Schulgebäude heute aus!
So sieht das Schulgebäude heute aus!

Ball


Der Ball, den die Kinder früher hatten, war aus langen trockenen Grashalmen und Plastikmüll. Heute haben sie von uns einen coolen und modernen Lederfußball bekommen.

So sah der alte Ball aus.
So sah der alte Ball aus.
Der neue Ball wird überreicht.
Der neue Ball wird überreicht.