Schulprojekt:

Bildergebnis für gewaltfrei lernen

Wir führen “Gewaltfrei Lernen” in allen Klassen unserer Schule durch!

 

Ermöglicht wurde das vor allem durch den Einsatz der Kinder, die bei ihrem Sponsorenlauf fast 7.000,- EUR erlaufen haben.

Außerdem waren sowohl die Telekom AG als auch Trosifol so freundlich, unser Projekt mit großzügigen Spenden zu fördern.

Die Konfliktschulung Gewaltfrei Lernen fördert alle Schüler/innen in Grundschulen in ihrer Teamfähigkeit und in ihrer Selbstbehauptung.

Sie bestärkt Kinder in einem starken Auftreten und in mutigen, sinnvollen Körperreaktionen bei Belästigung, Schubsen, Festhalten oder Beleidigen.

 

Die Schüler/innen üben sich in gewaltfreier Konfliktlösung auf dem Spielplatz wie auf dem Schulhof!

So wird Gewaltausbrüchen vorgebeugt und die Kinder werden für den Umgang mit Schikanen als Beteiligte oder als Helfer handlungsfähig gemacht!

Sie üben sich in wortstarkem, “fairen Streiten” - durch Rollenspiele, durch die Anleitung für Aussprachen und gegen Mobbing.

Gewaltfrei Lernen ist es dabei ein besonderes Anliegen, gerade die ruhigeren Kinder durch die Wiederholung von darstellenden Partnerspielen in ihrem Körperausdruck zu bestärken.

Aber auch die ab und an aggressiven Schüler/innen gewinnen wir durch abwechselnde Bewegungsspiele und Sprechübungen für “wortstarke” Konfliktlösungen!

 

Das Schulprojekt beinhalteteine intensive Fortbildung des Lehrerkollegiums und Betreuerteams, den oben erwähnten Elternabend sowie einen Praxiskurs für die Schüler/innen, der drei Doppelstunden pro Klasse umfasst.

 

Die Klassenlehrer/innen nehmen selbstverständlich an den Unterrichtsstunden teil, um die Übungen langfristig mit den Kindern weiterzuführen.

 

Gewaltfrei Lernen fördert spielerisch

 

  • die Teamfähigkeit in Bewegungsaufgaben
  • die Eigen- und die Fremdwahrnehmung
  • die Selbstbehauptung in Konflikten mit geschickten Körperreaktionen
  • die Konfliktlösungen über Aussprachen und Wiedergutmachungen
  • Zivilcourage - sinnvolles, gegenseitiges Helfen der Kinder in Konflikten

 

 

Auf den Eltenabenden  werden sinnvolle Reaktionen und wichtige Übungen für zu Hause gezeigt, die den Kindern helfen, sich stark aber fair zu behaupten.

 

Positive Konfliktschulung in Bewegung

Weitere Infos:  www.gewaltfrei lernen.de

Gewaltfrei Lernen- Vereinbarte Maßnahmen

Stand: Januar 2015

 

Die Konfliktschulung „Gewaltfrei Lernen“ fördert alle Schüler/innen in ihrer Teamfähigkeit und in ihrer Selbstbehauptung. Sie bestärkt die Kinder in einem starken Auftreten und in mutigen, sinnvollen Körperreaktionen bei Belästigung, Schubsen, Festhalten oder Beleidigen. Die Schüler/innen üben sich in gewaltfreier Konfliktlösung auf dem Schulhof! So wird Gewaltausbrüchen vorgebeugt und die Kinder werden für den Umgang mit Schikanen als Beteiligte oder als Helfer handlungsfähig gemacht! Sie üben sich in wortstarkem, „fairen Streiten“ - durch Rollenspiele, durch die Anleitung für Aussprachen und gegen Mobbing. „Gewaltfrei Lernen“ ist es dabei ein besonderes Anliegen, gerade die ruhigeren Kinder durch die Wiederholung von darstellenden Partnerspielen in ihrem Körperausdruck zu bestärken. Aber auch die ab und an aggressiven Schüler/innen gewinnen wir durch abwechselnde Bewegungsspiele und Sprechübungen für „wortstarke“ Konfliktlösungen!

 

Daraus ergeben sich an unserer Schule folgende Vereinbarungen:

 

Wir gehen respektvoll miteinander um.

 

Partnerwechsel: Wir weisen grundsätzlich niemanden ab.

 

Elefantenhaut: Bei weniger schlimmen Beleidigungen sind wir „elefantenstark“ und lassen sie an uns abprallen.

 

 

Als kleinere Vergehen werden festgelegt: anrempeln, drängeln, nerven, anschreien, festhalten, auslachen.

 

Hierbei gilt die Anwendung der Stoppregel.

 

 

Als größere Vergehen werden festgelegt: schlagen, treten, verletzende Beleidigungen, spucken, gezieltes ins Ohr schreien, würgen, absichtlich schubsen, beißen, kratzen, Haare ziehen.

 

In der Pause stellt der aufsichtführende Lehrer den Schuldigen fest. Dieser verbringt den Rest der Pause an der Seite des Lehrers und trägt das Vergehen ins „rote Buch“ ein. Der Klassenlehrer führt ein Gespräch und achtet auf die Wiedergutmachung.

Wiedergutmachungen werden in jeder Klasse von den Kindern festgelegt. Es darf sich nicht um materielle Werte handeln.

 

 

Bei drei Einträgen im roten Buch werden die Eltern schriftlich per Post informiert.

Erfolgen weiterhin Einträge, erhalten die Eltern per Post einen Gesprächstermin.

Werden auch nach diesem Gespräch Einträge registriert, erfolgt eine Klassenkonferenz mit der Festlegung von Ordnungsmaßnahmen.

 

Bei Körperverletzungen erfolgt eine sofortige Benachrichtigung an die Eltern.